06.07.2015

Aufgepasst: Die große Facebook-Flucht der Jugendlichen!

Grafik: Netzversteher

„Teens flüchten von Facebook zu Twitter und Instagram!“, so titelte die amerikanische Tageszeitung „Washington Post“ im vergangenen Jahr. Der Trend setzt nun auch in Deutschland ein. Gleichwohl bleibt der Run der „Über-40-Jährigen“ zu Facebook ungebrochen. Dort gehört das soziale Netzwerk mit dem kleinen „f“ weiterhin zum Alltagsgegenstand und erfüllt sogar den Status einer regionalen Tageszeitung.

Die große Facebook-Flucht der Jugendlichen

Unternehmen müssen in Sachen Social-Media-Strategie und Jugendlichen umdenken

Unternehmen tun sich schwer

Wer also in nächster Zeit mit Social Media bei deutschen Teens landen will, muss sich vor allem mit Instagram auseinandersetzen. Die Soziale Foto-Community aus dem Hause Facebook verfügt weltweit über fast eine halbe Millionen Nutzer, und in Deutschland sind es schon weit über 4 Millionen. „Nur wenige Unternehmen haben allerdings belastbare Konzepte oder gar tiefergehende Erfahrungen in diesen Bereichen gesammelt. Das Denken in Hashtags, Bildern und Kurzbeiträgen fällt vielen Marketern schwer“, so der Tenor auch der ersten Social-Media-Konferenz für Twitter- und Instagram-Marketing, die vor wenigen Tagen in Köln stattfand.

Social-Media-Koferenz nur für Twitter und Instagram

„Deshalb haben Kollegen in Deutschland die hashtag.business ins Leben gerufen“, begrüßt Onlinemarketing-Experte Thomas Stiren die neue Austauschplattform: Als Europas erste Konferenz dieser Art beschäftigt sie sich ausschließlich mit den beiden Netzwerken. Speaker aus unterschiedlichsten Branchen treffen sich und geben ihre Erfahrungen mit diesen Kanälen weiter. Besonders hilfreich sind die Best Practice-Beispiele aus der Praxis, die umsetzbare Tipps, konkrete Ideen und zahlreiche Tools für die tägliche Arbeit der Social-Media-Manager liefert.

Erfolgreich mit Authentizität und dem richtigen Hashtag

„So sind Authentizität, Exklusivität, Kreativität und Spontaneität die wichtigsten Zutaten“, fasst Thomas Stiren sein Erfolgsrezept zusammen. Diese bedingen, dass es keine oder nur schnelle Freigabe-Prozeduren in Unternehmen gibt. Da Twitter und Instagram sogenannte Hashtag-Plattformen sind, ist das Setzen der Meta-Kommentierungen mit dem vorangestellten Doppelkreuz unabdingbar, um gut gefunden zu werden. Nicht mehr als zwei Hashtags und eher in den Kommentaren weitere setzen, gehört für den Social-Media-Profi zum festen Handwerkszeug, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. #facebookflucht #instagramkommt